Zur Geschichte des Freien Musikzentrums

»1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik – Ismaninger Str. 29«

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Jakob Trapp

Jakob Trapp (1895-1986) leitet ab 1925 eine Ausbildungsklasse am Karlsruher Musikkonservatorium und kann 1927 schon auf eine beachtliche musikalische Karriere verweisen: Am 23. Juni 1895 in Markt Erlbach geboren, erhielt er vom Vater den ersten Geigenunterricht, studierte dann am Nürnberger Konservatorium und wurde aufgrund seiner außergewöhnlichen Begabung in die Meisterklasse des Felix Berber an der Münchner Akademie der Tonkunst aufgenommen. 1925 schloss Trapp das Studium mit Bravour ab.

Sein Abschlusszeugnis weist bereits auf seinen weiteren Lebensweg hin: »Herr Jakob Trapp hat sich ausgezeichnet entwickelt. Sein Fleiß und Ernst, mit denen er seinen Studien oblag, waren vorbildlich. Er hat alle großen Konzerte der Violinliteratur studiert. Kammermusikalisch und solistisch sehr gut veranlagt, scheint seine Hauptbegabung auf dem Gebiet der Lehrtätigkeit zu liegen.«

Abb.: Jakob Trapp, Archiv Elisabeth Friedl-Trapp1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik –  Ismaninger Str. 29

81 Jahre Haus der Musik

Inhalt:

Haidhausen
>> im 19. Jahrhundert
>> wird ein Stadtteil Münchens
>> entwickelt sich
>> die Ismaninger Straße

Trapp'sches Konservatorium
>> Gründung
>> Jakob Trapp
>> Aufbau
>> von der Musikschule
      zum Konservatorium
>> im NS
>> eine jüdische Musikstudentin
>> Trapp schließt
>> 1945: Da Capo
>> Händel-Konservatorium
>> Trapp zum zweiten

Richard-Strauss-Konservatorium
>> von Trapp zu Strauss
>> Peter Jona Korn
>> in den 70 und 80ern
>> Aufstieg und Auflösung
>> die 70er Jahre

Das Freie Musikzentrum
>> entsteht
>> wird zum Verein
>> in der Ismaninger Str. 29
>> Instrumentenbau
>> Latin Percussion School
>> Institut für Musiktherapie
>> Jazzprojekt
>> Experimentelles
>> Konzerte, Tanz
>> Fortbildungen
>> Gegenwart und Ausblick