Zur Geschichte des Freien Musikzentrums

»1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik – Ismaninger Str. 29«

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Haidhausen im 19. Jahrhundert

Am rechten Hochufer der Isar vor den Toren Münchens gelegen, hat das Dorf Haidhausen, als Teil des Salzweges über die Isarbrücke nach München, ein strategische wichtige Position.

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts beginnt ein stetiger Zustrom von italienischen Ziegelei-Arbeitern und ländlicher Bevölkerung, die in der Stadt München selbst kein Bürgerrecht erhalten können.
Die große Zahl der Einwanderer und deren bescheidene wirtschaftliche Möglichkeiten führen zur Bildung slumartiger Strukturen, in denen unsägliche Armut herrscht.

Es entstehen einige Herbergsviertel, darunter die »Grube« mit 48 ärmlichen Häuschen an der heutigen Ecke Einsteinstraße und Ismaninger Straße. Zugleich entstehen auch sehr viele Handwerksbetriebe aus diversen Sparten.

Abb: Stadtplan von 1829
Herbergsanwesen »Grube«, heute Ecke Ismaninger Straße / Einsteinstraße
Häuser in der »Grube«, In einem solchen Haus wohnten bis zu 6 Familien, heute Einsteinstraße 63
© Stadtarchiv München

1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik –  Ismaninger Str. 29

81 Jahre Haus der Musik

Inhalt:

Haidhausen
>> im 19. Jahrhundert
>> wird ein Stadtteil Münchens
>> entwickelt sich
>> die Ismaninger Straße

Trapp'sches Konservatorium
>> Gründung
>> Jakob Trapp
>> Aufbau
>> von der Musikschule
      zum Konservatorium
>> im NS
>> eine jüdische Musikstudentin
>> Trapp schließt
>> 1945: Da Capo
>> Händel-Konservatorium
>> Trapp zum zweiten

Richard-Strauss-Konservatorium
>> von Trapp zu Strauss
>> Peter Jona Korn
>> in den 70 und 80ern
>> Aufstieg und Auflösung
>> die 70er Jahre

Das Freie Musikzentrum
>> entsteht
>> wird zum Verein
>> in der Ismaninger Str. 29
>> Instrumentenbau
>> Latin Percussion School
>> Institut für Musiktherapie
>> Jazzprojekt
>> Experimentelles
>> Konzerte, Tanz
>> Fortbildungen
>> Gegenwart und Ausblick