Zur Geschichte des Freien Musikzentrums

»1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik – Ismaninger Str. 29«

vorherige Tafel <<   >> nächste Tafel

Haidhausen wird ein Stadtteil Münchens

Die rasante wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verändert Haidhausen massiv. Das ehemalige kleine Dorf verwandelt sich in nur wenigen Jahren in einen Stadtteil mit zum Teil moderner Infrastruktur und zunehmender Industrieansiedelung. 1854 wird Haidhausen in die Stadt München eingemeindet. Die Straßen erhalten neue, offizielle Namen, so auch die Ismaninger Straße.

Entlang der Bahnlinien am Ostbahnhof siedeln sich kleinere Industrie-, Großhandels- und Zulieferbetriebe an, wie die Farbenfabrik Huber und die Lebensmittelfirma »Kathreiners Nachfolger«. Einige Brauereien entwickeln sich zu Großbrauereien mit Produktionsstätten, Schänken und Lagerkellern am Gasteig und Rosenheimer Berg. Eine Pferdetrambahn verbindet seit 1876 den Ostbahnhof mit der Münchner Innenstadt.

Abb.: Trambahnhäuschen am Max-Weber-Platz, Stadtarchiv München
Pferdebahn in der heutigen Einsteinstraße, Stadtarchiv München

1200 Jahre Haidhausen – 81 Jahre Haus der Musik –  Ismaninger Str. 29

81 Jahre Haus der Musik

Inhalt:

Haidhausen
>> im 19. Jahrhundert
>> wird ein Stadtteil Münchens
>> entwickelt sich
>> die Ismaninger Straße

Trapp'sches Konservatorium
>> Gründung
>> Jakob Trapp
>> Aufbau
>> von der Musikschule
      zum Konservatorium
>> im NS
>> eine jüdische Musikstudentin
>> Trapp schließt
>> 1945: Da Capo
>> Händel-Konservatorium
>> Trapp zum zweiten

Richard-Strauss-Konservatorium
>> von Trapp zu Strauss
>> Peter Jona Korn
>> in den 70 und 80ern
>> Aufstieg und Auflösung
>> die 70er Jahre

Das Freie Musikzentrum
>> entsteht
>> wird zum Verein
>> in der Ismaninger Str. 29
>> Instrumentenbau
>> Latin Percussion School
>> Institut für Musiktherapie
>> Jazzprojekt
>> Experimentelles
>> Konzerte, Tanz
>> Fortbildungen
>> Gegenwart und Ausblick