Konzerte des Freien Musikzentrums

Worldmusic, Klassik, Jazz, Tanz und Sprache
Kulturen verbindend – jenseits des Gewohnten – experimentell – Crossover

Veranstaltungsortwenn nicht anders vermerkt:
Konzertsaal des Freien Musikzentrums · Ismaninger Str. 29 · München
U4/5 Max-Weber-Platz · Tram 17 / Bus 100 Haltestelle Friedensengel / Villa Stuck

Vorverkauf + Reservierung im Büro – nur Barzahlung
Mo-Do: 10:30 – 14:00 Uhr und 16:00 – 18:00 Uhr
Fr: 10:30 – 14:00 Uhr
In den Schulferien: Mo-Fr: 10:30 – 14:00 Uhr
Telefon 089 - 41 42 47 - 0, Fax - 60

September

Im Rahmen der Kulturtage Au-Haidhausen
vom 25. Juli bis zum 11. Oktober 2020
finden im Freien Musikzentrum 3 Konzerte statt.
gefördert vom Bezirksausschuss 5 Au-Haidhausen

Einlass ist 10 Minuten vor Konzertbeginn,
ein Konzert dauert jeweils ein Set (ca 45 min.) ohne Pause
Die Plätze sind nummeriert.

Eine Vorreservierung für diese Konzerte ist nicht möglich,
die Abendkasse ist ab 19:30 geöffnet bzw. für das zweite Konzert ab 20:30.

Bitte beachten Sie die im Haus geltenden
>> Corona-Hygieneregeln.

Jazz-Duo der Weltklasse
Fr 11.9.2020 Peter O' Mara + Tim Collins – Duality
Konzertsaal im Freien Musikzentrum · 20.00 Uhr + 21.00 Uhr · Eintritt frei
Peter O´Mara · Gitarre
Tim Collins · Vibraphon

Freies Musikzentrum e. V. München | KonzerteFreies Musikzentrum e. V. München | Konzerte

Die Spitzenmusiker Tim Collins und Peter O`Mara mit dem Programm Duality – zwei gegensätzliche Pole lassen ein einmaliges Jazzerlebnis erwarten!

Pressestimmen: Tim Collins wird als »world-class vibes player« (CJSR Canada), »a distinctive vibraphone voice« (Radio One Australia), »a musician of fire« (Washington Post) und »nothing less than exemplary« (Downbeat) bezeichnet. Seine Musik wurde als »thoughtful, probing composition« (Downbeat), »universal and vibrant« (Blogcritics.org) und »stunning sophisticated jazz« (PBS Australia) beschrieben.

»Peter O`Maras musikalische Logik ist bestechend, keine Phrase, kein Akkord ohne Substanz!« – Jazz Podium
»Geschwätzigkeit liegt ihm fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck.« – FAZ
»Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen...das Understatement in Person. Als … Komponist zeigt er starkes Format!« – Roland Spiegel, AZ

Modern Jazz
Sa 12.9.2020 Andy Lutter & Rudolf Roth Quartett – A Time for Love
Konzertsaal im Freien Musikzentrum · 20.00 Uhr + 21.00 Uhr · Eintritt frei
Ulrich Wangenheim · Sax, Flöte, Klarinette
Andy Lutter · Piano
Andreas Kurz · Bass
Rudolf Roth · Schlagzeug

Freies Musikzentrum e. V. München | KonzerteFreies Musikzentrum e. V. München | Konzerte

Die Zusammenarbeit der Bandleader Lutter/Roth erstreckt schon über mehr als zwanzig Jahre, in denen sie durch diverse Stilistiken von Mainstream-Jazz über eigenes Entwickeln von Formen und Schattierungen bis zur Weltmusik gelangt sind. Immer war das Hauptaugenmerk die Kunst des Zusammenspiels als Quelle der Inspiration und - der Abstraktion.
Die Rückbesinnung auf den Jazz der 50er und 60er ereignet sich gegenwärtig und als Blick nach vorne … Saxophon und Bass versöhnen die Antipoden des Rhythmus und der Harmonie und fokussieren uns im H E U T E.

Sprach-und Musik-Improvisation
So 13.9.2020 Metal, Words and Wire
Die Schönheit in der Ratlosigkeit
Pandemische Klang-und Text-Verrichtungen
Konzertsaal im Freien Musikzentrum · 20.00 Uhr + 21.00 Uhr · Eintritt frei
Ruth Geiersberger · Sprache
Geoff Goodman · Gitarre
Ardhi Engl · selbstgebaute Instrumente

Freies Musikzentrum e. V. München | 3. Festival   Musik im Zentrum=

Mehr denn je ist das künstlerische Reagieren auf den Moment situativen Geschehens ein Muss.

Ruth Geiersberger, Ardhi Engl und Geoff Goodman werden sich ihrer performativen, musikalischen und visuellen Vehikel bedienen, um auf ihre eigene und eigenartige Weise Phänomenen nachzuspüren, die uns die Gegenwart unfreiwillig vor die Füße gespült hat: die plötzliche Stille, in den bisher als unvermeidlich deklarierten Lärm gerissen (ein an sich schon ausgesprochen musikalisches Phänomen), das Auf-sich-zurückgeworfen-sein und die Schönheit der Ratlosigkeit, wenn die Zeit plötzlich da ist, sich ihr zu widmen.

Das Knirschen des Sands, den der Virus ins Getriebe des alltäglichen Wahnsinns geworfen hat, hörbar zu machen. Der Faszination plötzlich leerer Räume nachzuforschen, in denen vielleicht der Same für noch unbekannte neue Pflänzchen aufgeht. Und eben Pflanzen. Zeit etwas neues zu Pflanzen. Kann das "Spielen", "Auftreten", "Performieren", auch Sinn machen, wenn das Gegenüber nicht das gewohnte "Publikum" ist, sondern vielleicht Blumen, Bäume, Tiere, Straßenkreuzungen, Brunnen, Flüsse...?

Die Natur, die durch den menschlichen Rückzug schon neue Chancen gewittert hat, zu Wort kommen lassen, für sie spielen, Ins Gespräch mit den Dingen gehen... an jedem Ort zu jeder Zeit - im Moment für den Moment

aktualisiert am 07.09.2020

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