Fortbildungen – Institut für Musiktherapie

Das Freie Musikzentrum fördert seit seiner Gründung die therapeutische Anwendung von Musik. Musiktherapie wird in Selbsterfahrungskursen, Fort- und Weiterbildungsseminaren, der jährlichen Musiktherapie-Tagung und der berufsbegleitenden Ausbildung von langjährig erfahrenen Musik­thera­peuten fachkundig und in persönlicher Atmosphäre vermittelt. Das Freie Musikzentrum ist mit seinem umfangreichen Seminarangebot und seinen hochqualifizierten Dozenten ein einzigartiges und international anerkanntes Institut musiktherapeutischer Weiterbildung.

Für die Interessierten aus musikalischen, pädagogischen und psychosozialen Berufsfeldern bieten wir praxisnahe Kurse zur Einführung und Selbsterfahrung an, die auch allen anderen Interessierten offen stehen. Daneben bieten wir zur fachlichen Qualifizierung für bereits berufstätige Musiktherapeut*innen berufsspezifische Seminare, eine dreiteilige Seminarreihe und berufsspezifische Zusatzqualifikationen an.

Zusätzlich bieten wir approbierten Psychotherapeut*innen, die ihr Repertoire durch musiktherapeutische Interventionsmöglichkeiten erweitern wollen, ein Weiterbildungsangebot an.

Fortbildungspunkte
Musiktherapeut*innen sowie approbierte Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen beachten bitte die Hinweise auf Fortbildungspunkte der Bayerischen Psychotherapeutenkammer sowie der DMtG bei den einzelnen Seminaren.

Das Weiterbildungsangebot gliedert sich in:

>> Offene Seminare mit allgemeinen Einführungskursen für Interessierte
>> Berufsspezifische Fachseminare für Musiktherapeut*innen
>> Zusatzqualifikationen
>> Weiterbildungen für approbierte Psychotherapeut*innen
>> Jährliche Musiktherapie-Tagung 2023
      31. Fachtagung »Die systemische Perspektive in der Musiktherapie«
>> Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie (BWM)

Musiktherapie – Seminare und Zusatzqualifikationen:
Silke Siebert: ssiebert@freies-musikzentrum.de

Musiktherapie – Berufsbegleitende Ausbildung BWM:
Monika Baumann: mbaumann@freies-musikzentrum.de
Dr. Andreas Wölfl: awoelfl@freies-musikzentrum.de

Vor Besuch eines Kurses ist eine Anmeldung erforderlich.
Es sei denn, es ist beim Kurs ausdrücklich anders vermerkt z.B. Contact Jam.

Für Kursbuchungen folgen Sie bitte dem Button »Kurs buchen« im Menü links.
Gerne können Sie auch persönlich im Büro buchen oder verwenden Sie dieses
> Anmeldeformular, das Sie auch am Schluss des Programmheftes finden.
Tel.: 089 - 41 42 47 - 0
Fax: 089 - 41 42 47 - 60
E-Mail: info@freies-musikzentrum.de


Offene Seminare

Die »offenen Seminare« haben einen einführenden Charakter in unterschiedliche Bereiche musiktherapeutischer Arbeit. Sie richten sich an Interessierte (aus musikalischen, pädagogischen und psychosozialen Berufen), die sich Kenntnisse über Musiktherapie aneignen wollen.

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit und Musiktherapie Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar bietet Gelegenheit, durch Selbsterfahrung und Reflexion zu erleben und zu verstehen, wie sich phänomenologisch-systemische Aufstellungen mit musiktherapeutischen Vorgehensweisen und Techniken kombinieren lassen. Je nach Anliegen können Teilnehmer*innen Stellvertreter für Mitglieder der Herkunfts- bzw. Gegenwartsfamilie oder auch nichtpersonale Repräsentanzen aufstellen, die dann mit Instrumenten, Stimme und Bewegung ihre Befindlichkeit ausdrücken und diese prozesshaft und interaktionell weiterentwickeln. Die Verbindung des wirkenden Feldes mit frei improvisiertem nonverbalem Ausdruck, in den möglichst wenig eingegriffen wird, ist das Spezifische dieses Ansatzes und verbindet in der Tiefe die herkömmliche aktive Musiktherapie mit den Entdeckungen der systemisch-phänomenologischen Aufstellungsarbeit. Je nach Situation wird mit Lösungen experimentiert, musiktherapeutisch und verbal aufgearbeitet.
Im Seminar werden außerdem der phänomenologisch-systemische Hintergrund und eine Reihe von praktischen Beispielen dargestellt und bilden die Grundlage für die Diskussion und den Transfer in verschiedene Praxisfelder.
Die Fortbildung ist mit 17 Punkten von der bayerischen Psychotherapeutenkammer akkreditiert. Mindeste Teilnehmerzahl 12

22FF102 · Tonius Timmermann · Saal · 185,– €
Ferienblock 3 Tage · Fr. 5.8., 18.00–21.00 · Sa. 6.8., 10.00–18.00 · So. 7.8., 10.00–13.30 Uhr

Klangreisen mit ursprünglichen Instrumenten Wochenende- oder Ferienkurs
Von sanfter Entspannung bis hin zu Trancephänomenen reicht der Bogen, der die Erfahrungswelten des Spiels mit einfachen Klang- und Rhythmusinstrumenten beschreibt. Ausgehend von Selbsterfahrung wird theoretisches und praktisches Wissen zur Anleitung von Klangreisen in der Einzel- und Gruppenarbeit vermittelt. Wir arbeiten mit verbal und klanglich begleiteten Tranceprozessen und der Integration von Innenbildern.
Der Workshop ist für Anfänger*innen und Fortgeschrittene geeignet. Wenn möglich, gerne eigene Instrumente wie Gongs, Klangschalen, Rahmentrommeln, Monochorde, etc mitbringen. 17 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 8

F101 · Johannes Oehlmann · Saal · 240,– €
Ferienblock 3 Tage · Fr. 9.9., 18.00–21.00 · Sa. 10.9., 10.00–18.00 · So. 11.9., 10.00–13.00 Uhr

Ukulele und Songwriting Wochenende- oder Ferienkurs
Therapeutisches Songwriting ist eine vielfältig einsetzbare Intervention im Kontext Musiktherapie, Erziehung, Projektarbeit und mehr. Denn: manche Gefühle lassen sich am besten in einem Song ausdrücken! Doch wie gestalte ich den kreativen Prozess mit Patient*innen und Teilnehmer*innen? Wie motiviere ich dazu, Songs zu schreiben, auch wenn vielleicht gar keine instrumentalen Kenntnisse vorliegen? Wir stellen euch das kleine Power-Wunder Ukulele vor! Sympathisch, dynamisch, für Grundanwendungen gut und schnell erlernbar, mit überraschend vielseitigen Klangmöglichkeiten und überschaubaren Anschaffungskosten ist sie die ideale Begleiterin für das Songwriting in der Musiktherapie und darüber hinaus.
Inhalte: Ukulele Basics (Grundakkorde, Strumming, Melodiespiel, Impro, Tipps & Tricks), therapeutisches Songwriting, kreative Songwriting-Prozesse, Komponieren einfacher Lieder.
Gerne eigene Ukulele und Notenständer mitbringen. Ggf. bei der Anmeldung angeben.
Bei Bedarf können Ukulelen zu einem Unkostenbeitrag von 15,– € geliehen werden.
22 Fortbildungspunkte sind von der DMtG genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 8

22HF103 · Sonja Ebert, Karin Suttheimer · Kursraum 7 · 279,– €
Block 3 Tage · Fr. 3.2., 17.00–21.00 · Sa. 4.2., 09.00–20.00 · So. 5.2., 09.00–14.00 Uhr

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Berufsspezifische Fachseminare

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Für Musiktherapeut*innen mit anerkannter Ausbildung
Wochenendkurse sowie eine zweiteilige Seminarreihe geben Musiktherapeut*innen Gelegenheit, sich fachspezifisch fortzubilden und vertieft in ein Themenfeld einzusteigen. Die zweiteilige Seminarreihe 2022 greift das Thema »mentalisierungsbasiertes Vorgehen in der Musiktherapie« auf. Dazu werden spezifische Ansätze, Kontexte und Methoden von zwei Dozentinnen vorgestellt. Die Anmeldung der Seminarreihe erfordert die Teilnahme an beiden Blöcken. Einzelne Wochenenden der Reihe können nicht gebucht werden. In der dreiteiligen Seminarreihe 2023 wird das Thema »Klang und Imagination – Prozessgeleitete Anwendung rezeptiver Techniken« angeboten.

Der didaktische Aufbau der berufsspezifischen Seminare umfasst die fundierte Vermittlung von Praxis und Theorie des jeweiligen Themas, die Vertiefung methodischer Fragestellungen in Selbsterfahrung und fachlichem Diskurs sowie den Transfer in die Praxisgebiete der TeilnehmerInnen.

Freies Musikzentrum e. V. München | Konzerte

»Mentalisierungsbasiertes Vorgehen in der Musiktherapie« Wochenende- oder Ferienkurs
zweiiteilige Seminarreihe
Mentalisierungskompetenzen sind zentral für das Gelingen jeglicher zwischenmenschlicher Beziehungen. Mentalisieren beinhaltet die Fähigkeit, sich in die eigene Innenwelt und die Welt des anderen mit all ihren Wünschen, Bedürfnissen und Überzeugungen hineinversetzen und diese reflektieren zu können.

1. Wochenende: »Mentalisieren ein musikalisches Drehbuch«
Dozentin: Heike Plitt, Gast: Peter Rottländer
Einführend beschäftigen wir uns neben grundlegenden musikimmanenten entwicklungspsychologischen Aspekten zum Erwerb der Mentalisierungsfähigkeit mit Strategien wie gezielt mentalisierungsfördernde Prozesse im Alltag angeregt und gefördert werden können. Dabei setzen wir uns damit auseinander, wie wir unsere eigenen Mentalisierungsstrategien entlarven und welche Haltungen und Interventionen zur Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit und damit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können. Bereichert wird die Präsenzveranstaltung durch eine Online-Zuschaltung des MBT-Experten Peter Rottländer zum Thema »Mentalisieren und Affären«.

2. Wochenende: »Mentalisieren in der psychiatrischen Gruppenmusiktherapie«
Dozentin: Gitta Strehlow
Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der gruppenmusiktherapeutischen Umsetzung des Mentalisierungs-Konzepts, mit Bezug auf Patient*innen mit Persönlichkeitsstörungen, sowie Beziehungstraumatisierungen im psychiatrischen Kontext. Nach einer Wiederholung typischer Grundbegriffe (markierte Spiegelung, Als-Ob Modus und Psychischer Äquivalenz Modus, Fremdes Selbst), immer in Bezug auf die Musiktherapie, werden in diesem Seminar mentalisierungsfördernde Interventionen (u. a. Nicht-Wissen, Affektfokus, Perspektivwechsel) in musiktherapeutischen Rollenspielen ausprobiert und diskutiert. Das Konzept des epistemischen Vertrauens, sowie ein Überblick relevanter nationaler und internationaler musiktherapeutischer Beiträge zum Thema Mentalisierung sind ebenfalls Inhalte des Seminars.

Buchung nur als Paket möglich; 10 % der Gebühr sind bei Anmeldung, der Rest 14 Tage vor Seminarbeginn fällig. 3
35 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 8

F201 · Heike Plitt, Peter Rottländer, Gitta Strehlow · Kursräume 4, 7 und Saal · 485,– €
Wochenende 1: Fr · 28.10. · 18–21 Uhr · Sa · 29.10. · 9–18 Uhr · So · 30.10. · 9–12 Uhr
Wochenende 2: Sa · 26.11. · 9–18 Uhr · So · 27.11. · 9–16 Uhr

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Klang und Imagination – Prozessgeleitete Anwendung rezeptiver Techniken NEU
3-teilige Seminarreihe
Hören, wahrnehmen, berührt sein, empfinden, assoziieren … musiktherapeutische Entspannung, Klangtrance, musikgeleitete Phantasiereisen und Imaginationsübungen eröffnen ein breites Wirkungspotential zwischen den Polen der freien Assoziation und der thematischen Vertiefung auf der einen und der strukturierend begleitenden und lösungsorientierten Neuerfahrung auf der anderen Seite. Diese Potentiale benötigen ein theoretisch unterlegtes, methodisches Handeln, um entsprechend der Diagnose des Patienten, des Behandlungsauftrages und des Verlaufs gezielt in Diagnostik und Therapie eingesetzt werden zu können. In dieser Seminarreihe wird eine Auswahl rezeptiver Techniken vorgestellt, im eigenen Selbsterfahrungsprozess erlebt und auf ihre Wirksamkeit im therapeutischen Prozess hin analysiert und überprüft. Im kollegialen Austausch wird der Transfer in musiktherapeutische Tätigkeitsfelder der Teilnehmer erörtert und exemplarisch durchgeführt.

Teil 1: Klang und Imagination im therapeutischen Prozess
Zur Einführung in die Thematik werden im ersten Teil prozessgeleitete Behandlungsfragen thematisiert, diagnostische und therapeutische Aspekte aufgezeigt und die Möglichkeiten und Gefahren des evokativen Potentials rezeptiver Angebote diagnosespezifisch diskutiert. Unterschiedliche Klangerfahrungen und Imaginationsübungen werden exemplarisch vorgestellt. Ausgehend von der eigenen Selbsterfahrung werden Wirkungspotentiale besprochen und Ihre Anwendungsmöglichkeiten im therapeutischen Prozess mit unterschiedlichen Patientengruppen erörtert.

Leitung: Andreas Wölfl · Kursraum 7
Fr. 17.2.23, 17.30–21.00 · Sa. 18.2.23, 10.00–19.00

Teil 2: Klangtrance
Im zweiten Block liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung der Wirkung von verschiedenen Klangtrance-Instrumenten (Monochord, Gong, Klangschale) in der Arbeit mit veränderten Bewusstseinszuständen. Es werden Indikationen, Möglichkeiten und Grenzen dieser besonderen Musik- und psychotherapeutischen Arbeitsform theoretisch vermittelt und diskutiert, als Grundlage für eigene therapeutische Interventionen.
Die spezifischen Wirkungen der Instrumente werden die TeilnehmerInnen im Rahmen der Selbsterfahrung vertieft kennenlernen können, soweit möglich auch in Kombination mit Körperarbeiten (Körpermonochord und Klangschalen, die das Anwendungsspektrum noch deutlich erweitern können). Durch den hohen Selbsterfahrungsanteil des Kurses ist eine stabile psychische Verfassung aller TeilnehmerInnen essentiell, Klangtrancen können besonders bei traumatisierten Menschen sehr schnell zu einer Destabilisierung führen.

Leitung: Harald Neudert · Kursraum 7
Fr. 12.5.23, 18.00–21.00 · Sa. 13.5.23, 10.00–18.00 · So. 14.5.23, 10.00–13.00

Teil 3: Struktur und Entwicklung von Phantasiereisen
Im dritten Block lernen die TeilnehmerInnen Modelle der Musikimagination kennen, die sich auf die Bedürfnisse der PatientInnen mit verschiedener intrapsychischer Ich-Struktur einstellen. Hierfür beschäftigt sich das Seminar mit allen Elementen in der Therapiestunde, unter anderem mit der passenden Musikauswahl. Bezüge zur Funktion der Musik in Analogie zur psychischen Entwicklung werden bedacht. Selbsterfahrungsanteile und Fallvignetten komplettieren das Seminar. DieTeilnehmenden erhalten Inspirationen für die Gestaltung rezeptiver Musiktherapie sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie.

Leitung: Ruth Liesert · Kursraum 7
Fr. 4.8.23, 18.00–21.00 · Sa. 5.8.23, 10.00–18.00 · So. 6.8.23, 10.00–13.00

Die Fortbildung ist mit 48 Punkten von der bayerischen Psychotherapeutenkammer akkreditiert.  Buchung nur als Ganzes möglich. 10% der Gebühr sind bei Anmeldung, der Rest 14 Tage vor Seminarbeginn fällig.

23FF201 · Andreas Wölfl · Harald Neudert · Ruth Liesert · 640,– €

Bedeutung und Möglichkeiten der »Operationalisierten psychodynamischen Diagnostik (OPD2)« für die Musiktherapie
Neben den etablierten Diagnosesystemen ICD und DSM, die lediglich zur Beschreibung und Klassifikation von Krankheitssymptomen dienen, hat sich im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren mit der OPD ein Diagnosesystem etabliert, mit dessen Hilfe psychodynamische Prozesse erfasst und analysiert werden können. Im Gegensatz zu ICD 10 kann durch die Diagnose a) der Beziehungsdynamik, b) der vorherrschenden Konflikte und c) der Struktur des Patienten direkt eine therapeutische Interventionen abgeleitet werden. Dieses Seminar gibt eine Einführung in OPD2 und versucht dessen Transfer, bzw. die Erweiterung dieses Systems auf musiktherapeutische Situationen und Fragestellungen.
Die folgenden Punkte werden hierbei thematisiert: Modifikation der OPD-Checklisten auf musiktherapeutische Bedingungen, Bedeutung der einzelnen Achsen innerhalb der praktischen musiktherapeutischen Tätigkeit.
Dokumentation musiktherapeutischer Prozesse mit Hilfe von OPD Kategorien.
Die genaue Gewichtung richtet sich dabei nach den konkreten Fragen und Interessen der Teilnehmer. Ziel ist es, anhand von Fallvignetten der Teilnehmer*innen, musiktherapeutische Prozesse mithilfe der OPD-Konzeption differenziert analysieren zu können, um sie innerhalb eines multiprofessionellen Teams kommunizierbar zu machen.

Fallbeispiele (auch Audio und Video) aus der Praxis der Teilnehmenden sind erwünscht.
11 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

F202 · Hanns-Günter Wolf · 220,– €
Block 2 Tage · So. 2.10., 10.00–18.30 · Mo. 3.10., 10.00–15.00 Uhr

Spielregeln und Spielformen in der Musiktherapie mit Borderline Patient*innen Wochenende- oder Ferienkurs
Musik scheint in besonderem Maße die Kernproblematik von Borderline-PatientInnen, die Affektregulationsstörung, zu berühren. Oft wird damit das Konzept von »freier Improvisation« herausgefordert. Wiederholbarkeit und Verlässlichkeit musikalischer Abläufe, haltgebende Formen und Spielregeln scheinen für die musikalische Beziehungsgestaltung von großer Bedeutung zu sein und »Spielräume« überhaupt erst zu eröffnen.
Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen sollen Spielformen und -ideen, unter Einbeziehung des EBQ-Instruments und seiner entwicklungspsychologischen und bindungstheoretischen Grundlagen erarbeitet werden, die sich in der Praxis von Einzel- und Gruppensitzungen als hilfreich erwiesen haben.
Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Fragestellungen, und Erfahrungen, gerne auch in Form von Audio- oder Videoaufnahmen beizutragen.
17 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 8

F203 · Gerhard Kupski · Kursraum 7 · 220,– €
Wochenende · Sa. 8.10., 10.00–19.00 · So. 9.10., 10.00–14.00 Uhr

Meine Marke »Ich« Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar vermittelt Informationen rund um das Thema Selbständigkeit und Außendarstellung als Musiktherapeut*in. Mit Hilfe von Techniken aus der Wirtschaft wird der Zauber des musiktherapeutischen Berufes mit den Themen Marketing, Geld (Money-Mindset!) und Netzwerken verbunden. Darüberhinaus werden u. a. die Themen Initiativbewerbung, selbstbewusste Honorarverhandlungen und analoge sowie digitale Vermarktung der eigenen Arbeit behandelt. Die Fortbildung ist für dich, wenn du Lust auf Selbständigkeit hast, aber noch den Mut und das Wissen suchst, damit anzufangen und auch, wenn du deinen eigenen Stellenwert und die Präsentation deiner Arbeit in einem interdisziplinärem Team verbessern willst.
14 Fortbildungspunkte sind von der DMtG genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 8

F204 · Rebecca Griessler, Kordula Voss · Kursraum 7 · 225,– €
Wochenende · Sa. 5.11., 10.00–19.00 · So. 6.11., 10.00–14.00 Uhr

Musiktherapie an Musikschulen Wochenende- oder Ferienkurs
In diesem Workshop wird die Frage erörtert, wie sich die Musiktherapie innerhalb des institutionellen Rahmens einer Musikschule einbringt. Durch das Fach Musiktherapie erhalten gerade die Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit Musik zu erleben und aktiv zu gestalten, welche sonst den Weg in die Musikschule nicht finden bzw. aus ihr »herausfallen« würden. Was ist ihr Auftrag, was ist ihr Mehrwert, was ihre Zielsetzung (Gesundheitsförderung, Prävention, Inklusion), an wen ist sie gerichtet? Unter welchen Rahmenbedingungen arbeiten MusiktherapeutInnen? Wie verhält es sich mit der eigenen Haltung eines therapeutischen Selbstverständnisses unter einem pädagogischen Dach?
8 Fortbildungspunkte sind von der DMtG genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

22HF205 · Anette Brug-Korres, Cordula Reiner-Wormit · Kursraum 7 · 160,– €
Ein Tag · Sa. · 7.1. · 10.00 bis 17.00 Uhr

Musiktherapeutische Methoden bei Essstörungen Wochenende- oder Ferienkurs
Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit den besonderen Anforderungen in der Musiktherapie mit Menschen mit Essstörungen. Die Vorstellung musiktherapeutischer Methoden erfolgt in Kombination mit systemischen Elementen. Schwerpunkte sind psychodynamische sowie familienorientierte Aspekte der Essstörungen. Ausgehend von theoretischen Inputs werden musiktherapeutische Möglichkeiten in Rollenspielen und Übungen bei der Arbeit mit Menschen mit Essstörungen ausprobiert. Bei der Behandlung von Menschen mit Essstörungen kommen systemische Methoden der Aufstellungsarbeit wie z. B. die »Klingende Familie«, etc. zur Anwendung. Mittels der musikalischen Improvisation werden die interpersonellen wie die intrapsychischen Systeme von Menschen mit Essstörungen zum Klingen und damit zum Ausdruck gebracht. Kreative Lösungspotentiale sowie Ressourcenaktivierung spielen in der Behandlung von EssstörungspatientInnen eine wichtige Rolle. Ebenfalls geht es um die spezifischen Herausforderungen im Rahmen der Gruppentherapie sowie der Einzelarbeit in der Gruppe mit Menschen mit Essstörungen. Videobeispiele ergänzen das Seminar.
18 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

22HF206 · Gudrun Schmalhofer-Gerhalter · Kursraum 7 · 235,– €
Wochenende · Sa. 25.2., 10.00–19.00 · So. 26.2., 10.00–15.00 Uhr

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Zusatzqualifikationen

Zusatzqualifikationen, die aufbauend auf dem Grundberuf in kompakter Form eine theoretische und methodische Weiterbildung zu einzelnen Berufsfeldern und aktueller Theoriebildung anbieten, sind für das Berufsleben in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Sie vermitteln den Teilnehmenden fundierte Spezialkenntnisse über ein Fachgebiet und verhelfen sich neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in das berufliche Handeln zu integrieren. Die jeweiligen Curricula, mit Informationen über Inhalt und Aufbau der Zusatzqualifikation sowie evtl. zusätzlich geforderter Kleingruppenarbeit und Supervisionskosten, erhalten Sie auf Anfrage durch das Büro. Die Seminare werden mit einem Zertifikat abgeschlossen. Voraussetzung für die Teilnahme an den Zusatzqualifikationen ist der Abschluss einer anerkannten Ausbildung (DMtG). Im Zuge der Anmeldung bitten wir Sie um entsprechende Nachweise.

Im Herbst 2022 startet die Zusatzqualifikation »TrommelPower – Gewaltprävention, soziale Integration und Persönlichkeitsförderung mit Musik« im zweiteiligen Format mit einem Basis- und einem Aufbauseminar. Beide Kurse sind explizit für MusiktherapeutInnen und LehrerInnen konzipiert.

Am Ende des Jahres beginnt die Zusatzqualifikation »Musik-imaginative Schmerzbehandlung« und im Sommer 2023 steht die Zusatzqualifikation »Musiktherapeutische Formen systemischer Aufstellungsarbeit und Rekonstruktion« wieder auf dem Programm.

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musik-Traumatherapie
Die Arbeit mit traumatisierten Menschen gewann in den letzten Jahren innerhalb der Psychotherapie zunehmend an Bedeutung. Die Traumatherapie im engeren Sinne hat dabei zum Ziel, unerträgliche, lebensbedrohende Ereignisse – die zu einer Fragmentierung der Gedächtnisinhalte geführt haben und nur ungenügend verarbeitet werden konnten – im Nachhinein zu integrieren und so zu einem Bestandteil des persönlichen Narrativs zu machen. Neue neurologische und neurobiologische Erkenntnisse haben gezeigt, dass hierfür psychodynamische wie auch lerntheoretische Behandlungsmodelle nicht ausreichen und andere methodische Vorgehensweisen notwendig sind.
In den letzten Jahren finden zur Behandlung von Patienten mit Traumafolgestörungen auch im musiktherapeutischen Methodenkatalog entsprechende Modifikationen und Erweiterungen statt. Hierzu gibt es vermehrt Veröffentlichungen und Forschungsprojekte, die ein spezifisches musiktherapeutisches Vorgehen klinisch und theoretisch begründen. Dadurch verbessert sich zunehmend die Bedeutung der Musiktherapie im Kanon traumatherapeutischer Methoden.
Die Zusatzqualifikation Musik-Traumatherapie beinhaltet

  • 1. eine fundierte Einführung in den aktuellen Stand der Traumatologie
  • 2. einen Überblick über die Modifikationen der musiktherapeutischen Methodik bezogen auf diese Erkenntnisse, wobei die besonderen Möglichkeiten aber auch die Risiken des Mediums Musik im Fokus des Unterrichts stehen.
  • 3. eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung des traumatherapeutischen Modells im Kanon verschiedener psychotherapeutischer Behandlungsansätze sowie Umsetzungsmöglichkeiten in verschiedenen musiktherapeutischen Praxisfeldern.
    Ein ausführliches Curriculum erhalten Sie auf Anfrage im Büro.

Dozenten: Hanns-Günter Wolf, Dr. Andreas Wölfl
Gastdozenten: Jürgen Keller, Anka Krug, Dörte Pommerin, Dr. Gitta Strehlow, Dr. Edith Wiesmüller, Ingrid Wild-Lüffe
Fortbildungspunkte von der Psychotherapeutenkammer beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 11

22FF300 · Hanns-Günter Wolf, Dr. Andreas Wölfl u. a.
Kursraum 7 · 1995,– €
1. Modul: Fr bis So · 27.-29.5.2022
2. Modul: Fr bis So · 1.-3.7.2022
3. Modul: Fr bis So · 9.-11.9.2022
4. Modul: Fr bis So · 11.-13.11.2022
5. Modul: Fr bis So · 20.-22.1.2023
6. Modul: Fr bis So · 24.-26.3.2023
7. Modul: Fr bis So · 5..-7.5 2023
je Fr 17.30-20.30 Uhr · Sa 9-18.30 Uhr · So 9-14 Uhr

TrommelPower
Gewaltprävention, soziale Integration und Persönlichkeitsförderung mit Musik
In dieser Zusatzqualifikation wird ein Modell für Projekte mit Kindern und Jugendlichen zur Gewaltprävention, Förderung der sozialen Integration und des Selbstwertgefühls durch musikalische und szenische Improvisation vorgestellt. Das Projektmodell TrommelPower wurde seit 2009 in mehreren Studien evaluiert und entsprechend der wissenschaftlichen Resultate überarbeitet und differenziert. Es kann im schulischen wie im außerschulischen Rahmen angewandt werden, ebenso in modifizierter Form im klinischen Bereich. Die einzelnen Elemente des Konzepts werden theoretisch erläutert und in Übungen praxisnah vermittelt. Insbesondere musikalische und musiktherapeutische Techniken zur Förderung des Selbstwertgefühls, der Empathiefähigkeit, der sozialen Integration und der konstruktiven Konfliktlösungsfähigkeit bilden einen Schwerpunkt im Konzeptaufbau. Darauf aufbauend wird den Kindern und Jugendlichen im Projekt Raum gegeben, sich auf kreative Weise sowohl mit Musik und Improvisation als auch mit den Themen Aggression, Gewalt und Streit auseinanderzusetzen, eigene Vorstellungen der Bewältigung zu entwickeln und diese in einer Performance darzustellen.
In den Seminaren werden unter Einbeziehung themenbezogener Selbsterfahrung Aspekte der Projektleitung, des Repräsentierens konstruktiver und sozial bezogener Konfliktlösungsmodelle in der Trainerhaltung und des Umgangs mit fehlender Motivation und Widerstand vermittelt, sowie Konzepte der nachhaltigen Wirksamkeit und der Implementierung solcher Elemente in den Alltag der Kinder.

Basisseminar
Das Basisseminar vermittelt Grundlagen der Gewaltprävention mit Musik und der Projektmethode TrommelPower. Entlang des Projektaufbaus und der Verlaufsstruktur werden die zentrale methodische Vorgehensweisen Trommelimprovisation, Klangwahrnehmung Stimmarbeit und musiktherapeutisches Rollenspiel vorgestellt und in Übungen exemplarisch vermittelt. Wichtige Aspekte für die Einbindung der Projektarbeit in den Kontext der Schule und für den Transfer der Projektergebnisse werden erörtert.

Trainerqualifikation
Die Trainerqualifikation TrommelPower qualifiziert zur selbstständigen Planung und Durchführung der Projektmethode. Aufbauend auf das Basisseminar werden in diesem Aufbauseminar methodische Vorgehensweisen für die Vorbereitung, Durchführung und den Transfer der Projektergebnisse vermittelt. Die Trainerqualifikation ist im Sinne eines lernenden Systems konzipiert und erfordert von den Teilnehmer*innen die aktive Teilnahme am Lernprozess, die Umsetzung der Projektmethode in der Praxis sowie das selbstständige Erarbeiten, Präsentieren sowie die schriftliche Ausarbeitung einzelner Vertiefungsthemen in Kleingruppen (als Abschlussarbeit). Dieser methodische Zugang vermittelt eine ähnliche Vorgehensweise, wie sie idealerweise auch in den Projekten angewandt wird und von der – nach aktuellem Forschungsstand – der größtmögliche Lernerfolg zu erwarten ist.

TrommelPower, Basisseminar:
47 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.

Trainerqualifikation TrommelPower:
47 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.

Mindeste Teilnehmerzahl 10

Die Zusatzqualifikation ist als vollständige Zusatzqualifikation für Musiktherapeut*innen und Lehrer*innen konzipiert und curricular ausgearbeitet.
Zusätzlich besteht für Interessent*innen aus dem therapeutischen und pädagogischen Bereich die Möglichkeit, das Basisseminar einzeln zu buchen.
Diejenigen, die das Basisseminar absolviert haben, können es mit der Qualifikation zum Trainer ergänzen.

Buchungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt, wobei Buchungen für die gesamte Zusatzqualifikation bevorzugt werden.

Basisseminar: Mi bis So · 2.–6.11. · Mi · 18.30–21.30 · Do–Sa · je 9.00–18.00 · So · 9.00–14.00 Uhr
Trainerqualifikation: 2 Wochenenden · 14.+15.1.23 · 24.+25.6.23. · Sa. 9–19 · So. 9–16.30 Uhr

Buchung nur des Basisseminars
22HF501 · Andreas Wölfl, Henrike Roisch, Yoshihisa Kinoshita · Saal · 560,– €

Buchung nur der Trainerqualifikation
22HF502 · Andreas Wölfl, Henrike Roisch · Saal · 560,– €

Buchung der vollständigen Zusatzqualifikation
22HF301 · Andreas Wölfl, Henrike Roisch, Yoshihisa Kinoshita · Saal · 1.070,– €

DrumPower – Advanced Training
This advanced qualification for music therapists will present fundamentals of the DrumPower project - a scientifically developed method for projects with children and youth to prevent violence and promote social inclusion and selfesteem by musical and scenic improvisation. The semi-structured program, called DrumPower, was evaluated in several scientific studies since 2009 and has been revised and differentiated according to the studies’ results. It is fully elaborated for the application in schools of different levels, whereas modified forms for the work with refugees and in clinical contexts are under development.

The different elements of the concept will be explained theoretically and taught practically in exercises. In particular, musical and music therapeutical techniques to promote self-esteem, empathy, social inclusion and constructive conflict solving skills are the core themes of the program.

On this foundation, the projects facilitate to deal - in a creative, musical and improvisatory way - with the issues of aggression and violence, and to develop own concepts of how to manage conflicts and violent situations. The projects end in a workshop performance, giving the participating students an opportunity to present some results of their project work.

The further qualification will provide the structure and working methods of the DrumPower project for the application in different types of schools. By means of self-experience you will be shown how to guide and instruct a project as well as how to present different models of constructive and social-related conflict resolution. Furthermore, you will gain insights into how to deal with lack of motivation and resistance. Finally, we will focus on the transfer and effective implementation of such models in the daily lives of children. 

Basic seminar
The basic seminar presents introduces principles of violence prevention through music and the DrumPower project method.Following the structure of the project, the central methodical procedures of drum improvisation, sound perception, voice work and music therapeutic role play are presented and exemplified in exercises. Important aspects for the integration of the project work in the context of the school and for the transfer of the project results are discussed.

The advanced DrumPower qualification following the basic seminar qualifies the participants to plan and implement the project method independently. The  training course conveys methodical procedures for the preparation, implementation and transfer of project results. It is designed in the sense of a learning system and requires the participants to actively participate in the learning process, to implement the project method in practice as well as self-organised development, presentation and the written elaboration of individual specialisation topics in small groups.

To make it easier for the participants from countries far away, this international advanced training course is designed as an online seminar over two weekends (4 days). It combines input lectures with discussion groups and practical tasks.

A detailed curriculum can be obtained from the office on request.

DrumPower – Basic seminary
Kursraum 7 and Kursraum 5
Wednesday–Sunday · November 2.– 6.2022
Wed 6.30 pm – 9.30 pm · Thu, Fri and Sat each 9 am–6 pm · Sun 9 am–2 pm

DrumPower – Advanced seminary – online
Saturday/Sunday · January 14./15.2023 ·June 24./25.2023
Sat each 9 am –7 pm · Sun each 9 am – 4.30 pm

22HF503 · Andreas Wölfl, Henrike Roisch, Yoshihisa Kinoshita · 1.070,– €

Freies Musikzentrum e. V. München | Musiktherapie

Musik-imaginative Schmerzbehandlung
In der Zusatzqualifikation Musik-imaginative Schmerzbehandlung werden
den Teilnehmern Struktur, Aufbau, Inhalt und Prinzipien der Methode theoretisch und praktisch vermittelt. Ausgehend von Cheryl Dileo und Joke Bradt, die diese Methode in den USA (unter dem Namen Entrainment) entwickelten, hat Prof. Dr. Susanne Metzner die Verbreitung und wissenschaftliche Fundierung der Musik-imaginativen Schmerzbehandlung in Deutschland entscheidend vorangetrieben.
Neben theoretischen Grundlagen zur Musik-imaginativen Schmerzbehandlung werden spezifische relevante Themen der Methode herausgearbeitet, wie die therapeutische Haltung und die Rolle des Therapeuten als Musiker. Ebenso werden Indikation und Kontraindikation sowie kulturelle und bereichsspezifische Themen zum Schmerz beleuchtet.
Das praxisnahe Einüben der methodischen Kompetenzen in den vier Phasen: Schmerzinterview, Kompositionsphase Schmerz und Linderung, Anwendungsphase und Reflektion steht im Mittelpunkt der Weiterbildung. Daneben wird auf die Vermittlung und gemeinsame Diskussion klinisch relevanter Aspekte Wert gelegt, wie beispielsweise die Unterscheidung akuter versus chronischer Schmerz und Komorbiditäten bei Schmerzerkrankungen.
In den Zeiträumen zwischen den Blöcken üben und reflektieren die Teilnehmer*innen zusätzlich selbständig in Kleingruppen das Vorgehen und die spezifische Rolle des Therapeuten ein.
Anmeldeschluss: 6.11.2022
91 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 9

22HF304 · Sandra Wallmeier, Thomas Schrauth · Kursraum 7 · 1160,– €
2.-4.12.22, 10.-12.3.23, 19.-21.5.23, 30.6.-2.7.23 ·
je 18.00–21.00, 9.00–19.00, 9.00–13.30 Uhr

Musiktherapeutische Formen systemischer Aufstellungsarbeit und Rekonstruktion
Systemische Aufstellungsarbeit und Rekonstruktion werden zunehmend häufig in der musiktherapeutischen Praxis verwendet und haben sich therapeutisch als sehr hilfreich und effektiv erwiesen. Dabei wird zurückgegriffen auf einerseits die musiktherapeutischen, andererseits die systemischen Ansätze verschiedener Richtungen und Schulen. Mit der Integration einer systemischen Perspektive in der Psychotherapie wurde tiefenpsychologisches Denken ergänzt um humanistische Vorgehensweisen wie Psychodrama und Gestalttherapie und solche aus der systemischen Familientherapie.
Die Zusatzqualifikation gibt einen Überblick über verschiedene theoretische Ansätze und Praxeologien. Besonders vertieft werden dabei tiefenpsychologische und humanistische Erklärungsmodelle. So kann man ein systemisches Unbewusstes als frühe Schicht des kollektiven Unbewussten im Sinne C. G. Jungs als Modell verstehen. Ebenso können Aufstellungsphänomene als Korres­pondenzprozesse im Sinne eines humanistisch-integrativen Therapieansatzes verstanden und mehrperspektivisch reflektiert werden. Die Seminarleiter vertreten diese beiden Grundrichtungen und begleiten den gesamten theoretischen und praktischen Weiterbildungsprozess gemeinsam.
Anliegen ist die Vermittlung und Differenzierung der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit unter besonderer Beachtung der verschiedenen Gestaltungsvarianten im Prozess. Diese erschließen sich letztlich nicht in einer theoretischen Abhandlung, sondern nur in der eigenen Selbsterfahrung und deren Reflexion.

Das gesamte Curriculum der Zusatzqualifikation erhalten Sie auf Anfrage.
100 Fortbildungspunkte sind von der bayerischen Psychotherapeutenkammer genehmigt.
Mindeste Teilnehmerzahl 12

23FF306 · Andreas Wölfl, Tonius Timmermann · Saal · 1.360,– €
7.-11.6.23, 1.-5.11.23, 16.-18.2.24
je 18.30–21.00, 9.30–18.00/19.00, 9.30–13.00 Uhr

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Weiterbildungen für Psychotherapeut*innen
Seminarreihe für approbierte Psychotherapeut*innen

Freies Musikzentrum e. V. München

Musiktherapeutische Elemente im psychotherapeutischen Behandlungsprozess NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Musik nimmt in der Lebenswelt vieler Patienten einen wichtigen Stellenwert ein. Deshalb können Musik und musiktherapeutische Interventionen in der Psychotherapie wirksame nonverbale Zugänge zu den Erlebniswelten der Patienten eröffnen und die Möglichkeiten des musikalischen Erlebens und Ausdrucks nutzen, um Heilungsprozesse zu aktivieren.
Diese Seminarreihe vermittelt einfache musiktherapeutische Interventionstechniken, die sich zur selektiven Anwendung im psychotherapeutischen Behandlungsprozess besonders eignen. So werden Elemente zur Affektregulation, zur Herstellung einer Atmosphäre der Geborgenheit, zur Erlebnisaktivierung oder zum Ausdruck und zur Bearbeitung von Konflikten vorgestellt. In 6 Einzelseminaren werden theoretische und methodische Grundlagen zu spezifischen Themenschwerpunkten vermittelt. Die Seminare 2-6 werden jeweils von zwei DozentInnen geleitet. Ab dem zweiten Seminar werden Erfahrungen aus Therapiesitzungen der TeilnehmerInnen in den Seminaren reflektiert.
Seminarleitung: Dr. Andreas Wölfl, Gabriele Engert-Timmermann, Dorit Paul, Silke Siebert, Prof. Dr. Tonius Timmermann und Hanns-Günter Wolf

114 Fortbildungspunkte für 6 Seminare von der bayer. Psychotherapeutenkammer genehmigt. Die Seminare sind einzeln buchbar. Mindeste Teilnehmerzahl 10
Ab dem Sommersemester 2023 läuft eine neue Reihe der Weiterbildung für Psychotherapeut*innen.

1. Seminar
Einführung in die Musiktherapie: Eine Übersicht über musiktherapeutische Behandlungsansätze in der Psychotherapie
Auf der Basis eines entwicklungspsychologisch fundierten integrativen Psychotherapieverständnisses werden Wirkungsweisen der Musik und spezifische musiktherapeutische Interventionsformen vorgestellt. In diesem Grundlagenseminar werden sowohl Vorgehensweisen zur Bearbeitung von Konflikten und strukturellen Defiziten als auch zur Ressourcenaktivierung und übungszentrierter Problembewältigung aufgezeigt und an Beispielen erörtert.
Sommersemester 2023, Termin steht noch nicht fest

2. Seminar
Musikanamnese: Diagnostische und therapeutische Aspekte des Musik Hörens
Musik ist heute im Alltag der Menschen allgegenwärtig. Ob als Hintergrundmusik in Kaufhäusern, beim Autofahren oder bei der Arbeit, als Medium in Film und Fernsehen oder als persönlich ausgesuchtes Musikerlebnis in der Freizeit. Viele Menschen setzen Musik ein, um ihre Gefühle zu regulieren, um in Stimmung zu kommen oder runterzukommen ... Welche Musik hören sie und welche Effekte erreichen sie damit?
Musikpsychologische Studien belegen ein sehr individuelles Hörverhalten von Musikkonsumenten, das sowohl eine Verstärkung positiver wie negativer Gefühle als auch die Bewältigung bedrückender oder destruktiver Stimmungen und Affekte bewirken kann. Eine nahezu ständige Verfügbarkeit und Präsenz von Musik erhöht im Alltag das hohe psychologische Wirkungspotential von Musik, das sowohl konstruktive als auch destruktive Prozesse verstärken kann. Durch das Einbeziehen der Alltagsmusik des Patienten in den psychotherapeutischen Behandlungsprozess können Hörmuster und ihre psychologische Wirkung erkannt und im therapeutischen Prozess berücksichtigt werden.
Im Seminar werden – ausgehend von den Hörgewohnheiten der TeilnehmerInnen – Schritte der Musikanamnese und der Analyse des individuellen Hörverhaltens vorgestellt. Weiter werden klinische Beispiele von behandlungshemmenden und behandlungsfördernden Musikkonsum von Patienten und Patientengruppen vorgestellt und mögliche Interventionen (Musikanamnese, Analyse von Hörverhalten, diagnostische Zusammenhänge, psychodynamische und übungszentrierte Vorgehensweisen) im Behandlungsprozess aufgezeigt.
Sommersemester 2023, Termin steht noch nicht fest

3. Seminar
Improvisation: Musikalisch nonverbaler Ausdruck und improvisiertes Zusammenspiel: Zielsetzungen im psychotherapeutischen Behandlungsprozess
Durch den Wechsel auf die nonverbale Ebene im Behandlungsprozess werden unbewusste und intuitive Potentiale (und Defizite) der Wahrnehmung, des Ausdrucks, des Kontakt- und Kommunikationsverhaltens aktiviert und der psychotherapeutischen Bearbeitung zugänglich. In diesem Seminar werden einfache Formen der Improvisation auf einzelnen leicht spielbaren Instrumenten zur Erweiterung und Vertiefung der Wahrnehmung, des Ausdrucks und der intuitiven Kommunikation vorgestellt, die sich zum Einsatz im psychotherapeutischen Behandlungsprozess eignen. Die Einführung in Elemente der musiktherapeutischen Improvisation zeigt psychotherapeutische Wirkungspotentiale auf und macht sie im Handeln erfahrbar. Neben den therapeutischen Möglichkeiten werden auch potentielle Risiken wie Überforderung oder emotionale Entgrenzung erörtert und eine verantwortliche und kontrollierte Anwendung einzelner Interventionen im Rahmen des psychotherapeutischen Behandlungsprozesses vermittelt.
Sommersemester 2023, Termin steht noch nicht fest

4. Seminar
Symbolisch-musikalische Rekonstruktion von Dynamiken: Rekonstruktion von Beziehungsmustern, Familienkonstellationen und inneren Dynamiken in der Improvisation
In diesem Seminar werden die Möglichkeiten der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit von Systemen im Rahmen des psychotherapeutischen Prozesses vorgestellt. Durch die Verbindung der Rekonstruktion von Systemen mit der Symbolik von Instrumenten und der Möglichkeit der musiktherapeutischen Improvisation werden besondere kreative Bearbeitungs-, Vertiefungs- und Lösungspotentiale aktiviert. Es werden musiktherapeutische Arbeitsweisen mit Systemen wie der Familienklangskulptur oder dem inneren Orchester vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, sich in der musikalisch-nonverbalen Rekonstruktion mit konstruktiven und hemmenden oder auch destruktiven Aspekten von äußeren und inneren Systemen auseinanderzusetzen. Die Aufstellung mit Instrumenten eröffnet in der Einzelpsychotherapie effektive Möglichkeiten, das Gesamtsystem abzubilden und einzelne Aspekte dynamisch zu vertiefen.
Sommersemester 2023, Termin steht noch nicht fest

5. Seminar:
Rezeptive Musiktherapie – Körper- und Atemwahrnehmung in Kombination mit Klang- und Musikerleben
Rezeptive Musiktherapie beinhaltet die Kombination von Elementen aus Körper- und Atemtherapie mit Musikhören und Klangerleben als wirkungsvolle psychotherapeutische Vorgehensweisen. Entspannung mit Musik, musikgeleitete Fantasiereisen und Imaginationsübungen eröffnen ein breites Wirkungspotential zwischen den Eckpunkten der körperlichen und emotionalen Resonanz, der freien Assoziation und der thematisch geleiteten Vertiefung und Neuerfahrung. Körperbewusstsein und Achtsamkeit für den Atem verbinden das Unbewusste mit dem Bewussten und intensivieren die akustische Wahrnehmung.
So kann auch ein Zugang zu grundlegenden, intrauterinen und präverbalen Entwicklungsphasen des Menschen ermöglicht werden. Die frühen Erfahrungen sind gleichzeitig körperlicher und akustischer Natur: ein Zusammenwirken und Zusammenschwingen von Körper- und Klang-Erfahrung, von haptisch-taktilen und akustischen Reizen, von Tastsinn und Gehörsinn. Um Neuerfahrungen im therapeutischen Sinne zu ermöglichen, gilt es, entsprechende innere Prozesse zu dynamisieren und zu bearbeiten.
Im Seminar werden elementare rezeptive Vorgehensweisen vorgestellt, die sich für eine fokussierte und selektive Anwendung im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung eignen. In dem durch Wahrnehmung von Körper und Atem sensibilisierten Zustand werden für die Teilnehmenden Klänge und Musik, vor allem live, gespielt (z.B. Monochord, Gong, Klangschale, Rhythmusinstrumente) und die Erlebnisse besprochen. Es wird ferner reflektiert, wo solche rezeptiven Vorgehensweisen im Behandlungsverlauf indiziert oder kontraindiziert sind und wie sie gegebenenfalls auch diagnosespezifisch eingesetzt werden können.

21HF405 · Teil 5, Gabriele Engert-Timmermann, Tonius Timmermann,
Andreas Wölfl · 7.+ 8.1.23 (Nachholtermin)· Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

6. Seminar:
Stimmarbeit und Singen: Möglichkeiten des stimmlichen Ausdrucks zur Aktivierung Herstellung emotionaler Tiefe, zur Erfassung emotionaler Hintergründe und zur Veränderung des persönlichen Ausdrucks im Behandlungsprozess
Der Klang unsere Stimme ist ein sehr direkter Ausdruck unserer Persönlichkeit und unserer aktuellen Gestimmtheit. Er zeigt unserem Gegenüber in gleicher Weise Selbstsicherheit, Freude und Frohsinn wie Präsenz und Einfühlungsvermögen im Kontakt oder Unsicherheit, Angst und Trauer. In der Psychotherapie kommen sehr oft Bedrückung, Niedergeschlagenheit, Angst und Unsicherheit im Klang der Stimme zum Ausdruck. Das Singen von Liedern und das Experimentieren mit der Stimme in Stimmübungen eröffnen im Kontakt mit den Patienten einfache Möglichkeiten, Vertrauen zu entwickeln, den Klang der eigenen Stimme wahrzunehmen und die individuelle Ausdrucksfähigkeit zu erweitern. Besonders in der Arbeit mit Kindern kann beim Singen ein positive Atmosphäre in der therapeutischen Situation entstehen. Auch in der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen bildet sich eine vertraute Atmosphäre, wenn Hemmungen und Schamgefühle bearbeitet werden und mit dem stimmlichen Ausdruck die eigene Selbstsicherheit wächst. Im Seminar werden einfache musiktherapeutische Interventionen zur Stimmarbeit mit verschiedenen Zielgruppen vermittelt, die im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt werden können.

21HF406 · Teil 6, Dorit Paul, Andreas Wölfl · 8.+ 9.10.22 · Kursraum 7
Sa 9.30-18.30 · So 9.30-16.00 · 295,– €

Download Flyer mit Anmeldeformular als pdf
> Seminarreihe: Musiktherapeutische Elemente
im psychotherapeutischen Behandlungsprozess

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31. Fachtagung Musiktherapie

Die systemische Perspektive in der Musiktherapie
Leitung: Dr. Andreas Wölfl
Das systemische Denken erweitert die psychotherapeutische Arbeit um wichtige Perspektiven, die spätestens seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts in allen Psychotherapieschulen wesentliche Impulse für die theoretische und methodische Weiterentwicklung gesetzt haben. Neben dem vertieften Verständnis der Patient*innen in ihren intrapsychischen, interpersonellen und strukturellen Systemen stellt das systemische Denken auch die Frage, wie Therapie in Systemen wirkt und was sie bewirkt.
Die Tagung greift beide Fragestellungen auf. Zum einen werden wir mit ausgewählten Praxisfeldern aufzeigen, wie systemische Ansätze und Vorgehensweisen die musiktherapeutische Arbeit mit Patient*innen und ihren Systemen verändert und erweitert hat. Zum anderen gehen wir der Frage nach, wie musiktherapeutische Arbeit in Systemen wirken kann. Die Tagung spannt einen Bogen über aktuelle Ansätze bei der Arbeit mit intrapsychischen inneren Systemen, Familien und Gruppen bis zur innovativen und systemverändernden Wirkung von musiktherapeutischen Ansätzen in Kliniken, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Wirtschaftsunternehmen und der Gesellschaft.
Zu beiden Fragestellungen wird es je eine Poster-Session mit innovativen Beiträgen aus Praxis und Forschung geben. Am Samstag ist dies »Wie verändern und erweitern systemische Perspektiven und Vorgehensweisen die musiktherapeutische Arbeit mit Patient*innen und ihren Systemen?«, am Sonntag »Wie wirkt musiktherapeutische Arbeit in Systemen?«
Wir bitten darum, die Poster bis zum 31.10.22 einzureichen.
Ansprechpartner ist Dr. Andreas Wölfl.

Die Fortbildung ist mit 12 Punkten von der bayerischen Psychotherapeutenkammer akkreditiert. 

Die Tagung ist als Präsenzveranstaltung geplant. Falls die Pandemie erneut zu Einschränkungen führen sollte, wird sie jedoch online durchgeführt.

Tagungsprogramm

Samstag, 4. März 2023

  • 12.30 Begrüßung
  • 13.00 Andreas Wölfl:
    Die systemische Perspektive in der Musiktherapie – Einführung in das Thema
  • 13.30 Christine Back:
    Möglichkeiten der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit in der Psychosomatik
  • 14.15 Tonius Timmermann:
    Transgenerationale Aspekte in der musiktherapeutischen Praxis
  • 15.00 Pause
  • 15.45 Martina Baumann:
    Körpermusik – ein musiktherapeutischer Ansatz zur
    hypnosystemischen Arbeit mit Gruppen
  • 16.30 Silke Siebert:
    Musiktherapeutische Arbeit mit Systemen – ausgewählte Praxisfelder
  • 17.00 Posterpräsentationen:
    systemische Vorgehensweisen in der Musiktherapie
  • 17.30 Pause
  • 18.00 Tobias Kranz:
    Dissonanz, Polyphonie oder Harmonie? – Innere Systeme, innere Anteile
  • 18.45 Zusammenfassung des Tages
    ab 19.30 Get together
Sonntag, 5. März 2023
  • 9.00 Musikalische Einstimmung in den Tag
  • 9.15 Peter Uffelmann: Resonanz, Synchronisation und Rhythmus – Ideen aus dem musiktherapeutischen Inventar für die
    Beratung von Organisationen
  • 10.00 Anton Biebl: Musik als Medium der kulturellen Bildung und 
    der psychosozialen Gesundheitsvorsorge in Kommunen
  • 10.30 Posterpräsentationen: Wirkung von musiktherapeutisch
    informierten Vorgehensweisen in Systemen
  • 11.00 Pause
  • 11.30 Claudia Wiessner, Yoshihisa Matthias Kinoshita, Lorenz
    Hunziker-Rutigliano: Auswirkungen von Musikprojekten auf das Schulklima und das soziale Miteinander
  • 12.15 Eckhard Weymann: Healing Environment?
    Über das auditive Milieu im Krankenhaus
  • 13.00 – 13.30 Andreas Wölfl: Abschließende Betrachtungen

Die Posterpräsentationen sind thematisch auf die beiden Tage verteilt,
Räume sind geöffnet am Samstag 12.30 bis 19.30 und am Sonntag 8.30 bis 13.30.

Referent*innen und Themen

Christine Back
Musik- und Lehrmusiktherapeutin (DMtG), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tätigkeit in der psychosomatischen Tagesklinik am Martha-Maria-Krankenhaus Nürnberg, Mitglied in der LMT-Kommission, DMtG Bloggerin »Die zwei von der Filmstelle«, versch. Lehrtätigkeiten, selbständige Musikerin und Komponistin.

Möglichkeiten der musiktherapeutischen Aufstellungsarbeit in der Psychosomatik
Die Ideen der Systemischen Therapie halten zunehmend auch Einzug in den musiktherapeutischen Behandlungs- und Methodenkatalog. Im Beitrag sollen aus dem Arbeitsfeld der Psychosomatik zwei diesbezügliche Anwendungsoptionen mit den entsprechenden Vorgehensweisen und Wirkungen beispielhaft vorgestellt werden: zum einen das Aufstellen der Familie mit Instrumentenstellvertretern im Einzel-Setting und zum anderen die Aufstellungsarbeit mit improvisierenden Personenrepräsentant*innen im Gruppen-Setting.

Prof. Dr. Tonius Timmermann
Studium der Pädagogik (Dipl. Päd.) in Münster, Musiktherapie in Wien; Psychotherapie (HPG). Weiterbildungen u. a. in Atemtherapie und Systemaufstellungen. Leitung der Weiterbildung Musiktherapie am Freien Musikzentrum von 1995 bis 2003. Professor für Musiktherapie an der Universität Augsburg, und Leitung des Masterstudienganges 2003 bis 2015. Viele Publikationen.

Transgenerationale Aspekte in der musiktherapeutischen Praxis
Transgenerationales Denken wurde in den 1990er Jahren wichtiger Bestandteil psychotherapeutischer Theorie und Praxis, verstärkt durch neuere Ergebnisse der epigenetischen Forschung. Vor allem in phänomenologisch-systemische Aufstellungen kamen transgenerationale Beziehungen als Verstrickungen und Kraftquellen ans Licht. In musiktherapeutischen Aufstellungen wird dies durch Platzierung und Symbolik der Instrumente sowie szenische Gruppenprozesse sinnlich wahrnehmbar. Dann kann jeweils mit anderen musiktherapeutischen Vorgehensweisen weitergearbeitet werden.

Martina Baumann
Dipl. Musiktherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Fachbuchautorin. Hypnotherapie (M.E.G.), Körpermusik (AKM, Liestal), IFS (IIFS, HD). Tätig im Gesundheitszentrum sysTelios und in der Palliative Care. Lehrtätigkeit zum Thema Körpermusik in Musik- und Psychotherapie

Körpermusik – ein musiktherapeutischer Ansatz zur hypnosystemischen
Arbeit mit Gruppen
Körpermusik ist eine Verbindung aus Stimm- und Rhythmusspielen, Bodypercussion, Circle Singing und Bodysongs. Im Kontext hypnosystemischer Therapie spielt sie mit Umfokussierung von Aufmerksamkeit und lädt in ein Erleben von Stabilisierung, Verbundenheit, Sicherheit, wechselseitiger Resonanz und Freude ein. Die musikinduzierten »Lösungstrancen« werden im therapeutischen Prozess mit den »Problemtrancen« der Klient*innen verknüpft und weiterbearbeitet. Vom Singen und rhythmischen in den Körper klopfen eines Kraftlieds (Bodysong) über den Problemlöse-Rap bis hin zum stimmlichen Externalisieren innerer Persönlichkeitsanteile in einem Circle Song Ritual kann Körpermusik ein gesundheitserregender Zaubertrank für Patient*innengruppen und ihre Therapeut*innen sein.

Silke Siebert
Dipl.-Musiktherapeutin (FH), Lehrmusiktherapeutin DMtG, Gestalttherapeutin. Weiterbildungen u. a. in Traumatherapie und systemischer Aufstellungsarbeit. Langjährige klinische Tätigkeit (Psychosomatik, Psychiatrie), freiberuflich in ambulanter Praxis tätig. Co-Leitung des Instituts für Musiktherapie und Lehrtätigkeit.

Musiktherapeutische Arbeit mit Systemen – ausgewählte Praxisfelder
Systemische Ansätze finden sich seit vielen Jahren im musiktherapeutischen Handlungsrepertoire vieler Kolleg*innen, ohne in der Fachliteratur gebündelt zu erscheinen. Der Kurzvortrag soll einen Überblick über die aktuellen Veröffentlichungen geben und verschiedene Arbeitsfelder aufzeigen in denen systemisch gearbeitet wird. Anhand von kurzen Fallvignetten werden beispielhaft systemisch-musiktherapeutische Arbeitsweisen veranschaulicht.

Tobias Kranz
Diplom-Orchestermusiker, Musiktherapeut (M. A., DMtG), Berufsständischer Beirat, seit 2011 tätig in der Psychiatrie, aktueller Schwerpunkt stationäre und teilstationäre Erwachsenen-Psychotherapie affektiver Erkrankungen, LVR-Klinikum Essen, Weiterbildungen in systemischer, systemisch-musiktherapeutischer und Ego-State-Therapie.

Dissonanz, Polyphonie oder Harmonie? – Innere Systeme, innere Anteile
Das innere – oft widerstreitende – Erleben zu begreifen, ihm eine Form zu geben, es mehr zu verstehen, ist Idee und Anliegen von Konzepten zur psychotherapeutischen Arbeit mit inneren Systemen oder inneren Anteilen. Aus diesem Blickwinkel ist nicht der ganze Mensch z. B. traumatisiert oder depressiv. Es gibt auch andere Seiten, ressourcenvolle, lebendige, unverletzte oder auch erwachsen-funktionale. Dies zu erkennen kann entlasten, einen Weg zu mehr Verständnis und Mitgefühl bahnen sowie Selbstversorgung ermöglichen. In der therapeutischen Arbeit steht, in Abstufungen, der Weg hin zur Integration der unterschiedlichen Seiten im Mittelpunkt. Einige Methoden diesen Blickwinkel zu nutzen werden dargestellt, bereits vorhandene musiktherapeutische Ansätze vorgestellt sowie Fragen zur weiteren Adaptierbarkeit und möglichen Konzeptualisierung diskutiert.

Peter Uffelmann
Geschäftsführer der Competto Consulting Network GmbH. Langjährige therapeutische Tätigkeit in Kliniken und freier Praxis. Lehrsupervisor und Lehrcoach an der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit. Senior Business Coach bc-people GmbH.

Resonanz, Synchronisation und Rhythmus – Ideen aus dem musiktherapeutischen Inventar für die Beratung von Organisationen
Es gibt Organisationen, die schwingen in einer Art dissonanter und arhythmischer Musikalität. Die Resonanzfähigkeit der Organisationsmitglieder im Sinne wechselseitiger Empathie und Verständnis scheint dort eingeschränkt oder gänzlich zum Erliegen gekommen zu sein. Andererseits gibt es Organisationen, in denen eine große (emotionale) Schwingungsbreite und -tiefe vorherrscht, in denen Räume für wechselseitige Resonanz zur Verfügung gestellt und insbesondere bei größeren Veränderungsvorhaben die einzelnen Schritte sorgfältig auf ihre Stimmigkeit hin überprüft werden. In diesem Vortrag werden anhand von konkreten Beispielen aus der Beratungspraxis Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Verwendung musiktherapeutischer Konzepte das Interventionsrepertoire von Berater*innen ergänzen können. 

Anton Biebl
Seit Juli 2019 Kulturreferent der Stadt München. Studium der Rechtswissenschaften an der LMU München und an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Seit 1991 bei der Stadt München, u. a. im Personal- und Organisationsreferat, Leitung Rechtsabteilung und Abteilung Personalentwicklung, Stellvertretende Leitung des Direktoriums. Seit 2010 im Kulturreferat der Stadt München beschäftigt, neun Jahre als Stadtdirektor und Stellvertreter des Kulturreferenten. Daneben Geschäftsführer (2014 bis 2019) und Vorstandsvorsitzender (seit 2020) von Spielmotor e. V. Seit Juli 2019 Mitglied des Bayerischen Städtetags.

Musik und kulturelle Bildung als Medium der psychosozialen
Gesundheitsvorsorge in Kommunen
Großstädtische Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen, um mit gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt zu halten. Ein Schlüsselfaktor ist die Gestaltung der Bildung in einer multinationalen, heterogenen Bevölkerung hin zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit und verantwortlicher Bürgerbeteiligung. Können Musik und kulturelle Bildung in diesem Zusammenhang einen Beitrag zu kultureller Vielfalt und kooperativer Beteiligung leisten?
Aus der Perspektive des Kulturreferenten der Landeshauptstadt München werden Beispiele beschrieben, die diese Möglichkeiten von Musik und kultureller Bildung verdeutlichen. Es wird aufzeigt, in welchen Bereichen verstärkte Aktivitäten und Verbesserungen besonders wünschenswert wären, um abschließend zu skizzieren, wie künstlerische und psychosozial fördernde Musikangebote aufgebaut sein sollten, um nachhaltige Entwicklungen im Sinne der psychosozialen Gesundheitsvorsorge bewirken zu können.

Claudia Wiessner
Studium Lehramt Grundschule an der LMU München. Als Grundschullehrkraft in München tätig seit 1995, Schulleitung an der Grundschule Flurstraße in München seit 2010

Yoshihisa Matthias Kinoshita
Leiter des Wolfratshauser Kinderchores und Lehrkraft für Kinderchorleitung an der Hochschule für Musik und Theater München. Musiktherapeut. Internationale Tätigkeit als Workshopleiter und bei Community Music.

Lorenz Hunziker
Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur und Pädagoge. Trainer für musiktherapeutische Gewaltprävention »TrommelPower«. Musical- und Theaterproduktionen, CD- und Video-Veröffentlichungen. Lehrtätigkeit an verschiedenen (Musik-)Schulen.

Auswirkungen von Musikprojekten auf Schulklima und soziales Miteinander
Am Beispiel einer Grundschule werden Wirkungspotentiale von künstlerischen und psychosozial fördernden Musikprojekten vorgestellt. Zusätzlich zu jährlichen Trommelprojekten finden seit Jahren immer wieder größere Musikprojekte statt, wie beispielsweise das Projektmodell »Ein Lied für jede Klasse«, ein Projekt der Münchner Philharmoniker in Kooperation mit dem Freien Musikzentrum München.
Neben der exemplarischen Darstellung einzelner Projekte und Ihrer Bedeutung für die Schüler*innen und die Klassengemeinschaft werden auch längerfristige Auswirkungen der Musikprojekte auf das Miteinander und die Schulatmosphäre aus Perspektive von Schulleitung und einzelner Lehrkräfte beleuchtet.

Prof. Dr. Eckhard Weymann
Dipl.-Musiktherapeut und Supervisor, bis 2020 Leitung des Instituts für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Interessenschwerpunkte u. a. Improvisation, Berufsethik.

Healing Environment? Über das auditive Milieu im Krankenhaus
Wie beeinflussen Umgebungsfaktoren wie Raum, Licht, Farbe und Klang das Wohlbefinden und die Heilungsprozesse? Wie klingt das Krankenhaus? Die akustischen Bedingungen sind in Kliniken oft weit entfernt von einem heilungsfördernden Anspruch, was sich auch negativ auf das Personal auswirkt. Zu wünschen ist eine akustische Umgebung, in der nicht nur der Lärm kontrolliert, sondern über nachvollziehbare Geräusche und ansprechende Klänge Orientierung, Geborgenheit und gelassene Aufmerksamkeit gefördert wird. In dem interdisziplinären Projekt Healing Soundscape wurden nach akustischen und atmosphärischen Analysen von Warteräumen einer Universitätsklinik generative Klangkompositionen installiert und erprobt. Im Operationssaal wird es darum gehen, in einem Teamprozess auch die dort tätigen Personen aktiv in die Gestaltung ihrer akustischen Umgebung einzubeziehen.

Die Tagung ist als Präsenzveranstaltung geplant. Falls die Pandemie erneut zu Einschränkungen führen sollte, wird sie jedoch Online durchgeführt.
Die Fortbildung ist mit 12 Punkten von der bayerischen Psychotherapeutenkammer akkreditiert. 

Veranstaltungsort
Freies Musikzentrum, Ismaninger Straße 29, 81675 München

Tagungsgebühr
Gebühr (auch für Mitglieder DMtG) 120,– €
Ermäßigt laut AGB 97,– €

Anmeldung und Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 5.2.2023. Bitte melden Sie sich bis zu diesem Termin schriftlich unter Angabe der Kursnummer 21HF100 und mit einer Einzugsermächtigung für den Kursbetrag an. Bitte beachten Sie, dass zu diesem Zeitpunkt die Tagung oft bereits ausgebucht ist. Bei nicht ausreichenden Anmeldungen bis zum Anmeldeschluss behält sich die Tagungsleitung jedoch vor, die Veranstaltung – unter Rückerstattung der bezahlten Gebühr – abzusagen.
Mindeste Teilnehmerzahl 60

Stornierung
Bei Stornierung durch die Teilnehmer*in bis zum Anmeldeschluss wird die Teilnahmegebühr abzüglich 20,– € Bearbeitungsgebühr erstattet.
Bei Stornierung nach dem Anmeldeschluss ist eine Erstattung nicht möglich.

Download als pdf
> Musiktherapie-Tagung 2023
»Die systemische Perspektive in der Musiktherapie«

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BWM – Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie

Leitung: Monika Baumann, Dr. Andreas Wölfl
Ansatz: Musiktherapie als tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapie-Verfahren
Dauer: 3 1/2 Jahre (7 Semester) in Form von Wochenend- und Blockveranstaltungen

Aufnahmevoraussetzungen

  • Hochschulreife (ggf. ist Zulassungsprüfung möglich)
  • geeigneter Vorberuf mit Berufserfahrung
  • Mindestalter 26 Jahre
  • musikalische und persönliche Eignung
    (wird in einem Aufnahmeverfahren geprüft)

Ziel
Über die Integration musiktherapeutischer Arbeitsweisen in den Grundberuf wird eine Befähigung zur selbständigen musiktherapeutischen Tätigkeit vermittelt.

Abschluss
Zertifikat mit detailliertem Fächerspiegel, Praktika, Thema der Abschlussarbeit.

Zertifizierung
Von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG) als Voraussetzung zur Zertifizierung »Musiktherapeut/in DMtG« anerkannt. Von der bayerischen Psychotherapeutenkammer als Fortbildung anerkannt (ca. 250 Punkte jährlich).

Bewerbung: bis 30. September 2024

Aufnahmeprüfung: November 2024

Ausbildungsbeginn: Januar 2025

Bewerbungsfrist: Nachmeldungen sind noch möglich! Bewerber*innen werden in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen geprüft.

Kosten
250,– € monatlich über 42 Monate. zzgl. der Kosten für Einzel-Lehr-Musiktherapie und
Einzel-Lehr-Supervision in Höhe von ca. 2.200,– € jährlich.
Prüfungsgebühren: Aufnahmeprüfung 95,– €
Zwischen- und Abschlussprüfung je 165,– € (Änderungen vorbehalten).

Dozenten

M. Baumann, M. Berkmann, J. Bosse, G. Engert-Timmermann, S. Grill, S. Haase, L. Hunziker, N. Neumann, Prof. Dr. M. Sack, D. Schmeer, Dr. S. Schulz, S. Siebert, Prof. Dr. T. Timmermann,
D. Westphäling, Dr. A. Walter, Dr. A. Wölfl, H. G. Wolf und weitere

Auskunft
Dr. Andreas Wölfl , Tel: 089 - 20 20 76 22, awoelfl@freies-musikzentrum.de
Monika Baumann: mbaumann@freies-musikzentrum.de

Ausführlicher Lehrplan und Informationen über Dozenten und Inhalte
der berufsbegleitenden Ausbildung als pdf >> Curriculum

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BWM – Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie zuschicken.
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>> Broschüre zur Fortbildung »Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie«

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Weiterführender Link
www.musiktherapie.de

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»Die systemische Perspektive in der Musiktherapie«

>> Alle Themen der jährlichen Fachtagungen Musiktherapie seit 1993

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im psychotherapeutischen Behandlungsprozess

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